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Erkenntnistheorie und politische Praxis - Seit 1973 - Redaktion: Horst Lummert
Dem Irrläufer bin ich seit langem ein Dorn - im Auge. Er ist auf dem besten Wege, die "spannendste aller Lummertiaden" noch zu erleben. Ein Balken werde ich ihm sein - am Horizont.
Schon Hans-Dietrich Sander verwechselte Juda mit der eigenen Denkwelt und mich, diesen "Pfahl im Fleische", mit dem eigenen Irrtum.
So möge der kuckuck, feder um feder, die Köpfe entzünden.
Denn die Irrtümer sind euer Verhängnis.
Wer meine Autonomie entehrt, o Gott, "zu meiner Ehre", der hüte sich wohl vor den glühenden Kohlen!
Ja, ich bin ein "Pfahl" und ein schmerzhaft zündender "Dorn" in den Grauen Zellen des Tarik E. Knapp. Seine obskuren Irrungen waren vor dem kuckuck nie sicher. Jetzt reibt er sich wieder an diesem göttlichen Vogel.*
* Vgl. kkk-feder 8, S.2
Das principium individuationis, der namentliche Ausdruck einer Identität, macht ihm zu schaffen.
Jetzt deckt er auf: den "Vertriebenen aus dem Sudetenland" (er las es im kuckuck), früher sagte er "Sudetengauner", ich werde es ihm nicht vergessen.
Dummheiten und Geschmacklosigkeiten en masse.
Meine "Konzessionen an den Standpunkt der nationalen Rechten" - sind keine.
Meine Zeugenaussage zugunsten Germar Rudolfs war keine "Taktik", sondern eine Sache des Prinzips und der Überzeugung. Ich würde sie jederzeit wiederholen.
Knapp weiß nicht, wovon er redet, oder weiß es nur zu gut. Er haßt das Recht und die Demokratie. Und die Wahrheit.
Ich solle mich von Avram Kokhaviv "befreien", meinem "Irrtum" (?), der hebräischen Wurzel; solle dem Zionismus abschwören (dem ich gar nicht verschworen bin); solle, denn das ist der Sinn, seinem, Knapps, sufistischen "Kampforden" beitreten.
Was weiß der von meiner Einsamkeit. Ich wiederhole mich nur, wenn ich sage, daß die Organisationsform des mündigen (!) Menschen das geschriebene Wort ist, letztlich die Wahrheit.
"Im Ernstfalle wäre ein Verhör angebracht", in diesen Kategarien des Verbrechens denkt und verfranst sich ein Tarik E. Knapp.
"Verhören" wir ihn doch einmal...
Der alte Separatist verkauft sich jetzt als "Patrioten", wirklich das Letzte.
Die "Bonner und zionistischen Nazis" könnten gegen den Kulturattaché aussagen. Nur zu!
Nicht "unglücklicherweise", nein, glücklicherweise, muß es heißen, "hat er sich eingebracht als Avram Kokhaviv".
Knapps Migräne ist legendär. Er hat sich einen Pflock in den Kopf gesetzt, der ihm seit Jahren Schmerzen bereitet, neben einem schlechten Gewissen.
An den "Abwässern" hat er seinen Anteil.
"Clausewitz" und "Kriegskunst", alles Gespreiz. Knapp hat die Kloake vertieft und zugedickt. Das ist sein Beitrag, "typisch schmierig", und es hat nichts mit Islam zu tun, Gott weiß es.
Dessen Irrläufer spricht indes, in der Sprache der Feinde, von "Islamismus".
Lummert ist, "zu seiner Ehre sei's gesagt, ein Dorn im Fleische Judas"? Ich werde das Gefühl nicht los, daß Knapp nur seine antijudaischen Ressentiments "islamistisch" einkleidet; daß er den Islam benutzt, um seine "Rache an den Juden", um die er früher gern herumwedelte, auszuleben; daß er den Islam für seine dunklen Privat- und Politzwecke mißbraucht.
Es ist mehr als ein Gefühl.
Der einstige softy Hetzer gegen die "männischen", die monotheistischen (für sich reserviert er, wortverdreht, einen "Monoethismus"), Religionen, Rabbinern und Koranlehrern wollte er sogar die Lebensmittel streichen ("sie sollen arbeiten" - ein früher Rat für den späten Ustad (Lic.) Tarik T. (sic!) Knapp?), sollte sich so gewandelt haben?
Die reine Lehre für die gereinigte Seele?
Erich Knapp am 21.10.83:
Der Islam denkt welterobernd, aggressiv. Er löst zwar Kasten auf, bleibt aber handelskapitalistisch. Bis auf die Beduinen und Bauern hat diese Händlerreligion alle Schichten korrumpiert. Haben Sie mal in islamischen Ländern gelebt? Ich lebte jahrelang im Tschad, in Nigeria, Pakistan, Ägypten und bereiste, nicht als Whisky-Tourist und selten in klimatisierten Hotels absteigend, die Nachbarländer. Es gibt unter Arabern im besonderen, abgeschwächter im nichtarabischen Islam, eine allgemeine Verlogenheit, ein Leben in der Lüge, das alles übertrifft, was man im klerikalen Katholizismus antrifft.
Das sagt ein abtrünniger, wiewohl geborener Katholik, der sich später dem "Islamismus" zuwendet.
Man muß das genau lesen, auch mit Bezug auf die sich steigernde, nun "alles übertreffende Verlogenheit", das "Leben in der Lüge".
Knapp:
Die islamische Kopf-Korruption (von der homosexuellen Komponente, hervorgerufen durch die Abschließung der Frauen, habe ich gar nicht gesprochen - auch sie ist eine Korruption) kann überwunden werden, indem der Islam selber überwunden wird: durch Bahai, Sufismus, Achmadiyya, Laizismus, Sozialismus. (kuckuck 47, 1985)
Der Sufi-Derwisch Tarik T. (E.) Knapp folgt den Spuren und Lehren seines laizistisch-sozialistischen alter ego, um den Islam und seine "Kopf-Korruption" (ein interessantes Wort aus solchem Munde) zu "überwinden".
Ich sehe da überhaupt keinen Bruch.
Er ist ein entschiedener Gegner der Apartheid, ein Streiter wider den Rassismus - und denkt dabei wie ein Rassist.
Als Erich Knapp, Jahrgang 1932, war er Mitglied wohl sämtlicher Parteien der alten Bundesrepublik Deutschland.
Ohne organisatorischen Hintergrund ist Knapp nicht vorstellbar. Er wurde geschoben, fühlte sich dabei wie der sprichwörtliche Esel und ging aufs Eis. Das typische Protektionskind der Parteienwirtschaft.
Als Fulbright-Stipendiat an der Kansas-University: Politikwissenschaft, Soziologie, Geschichte. Als "Hecht" im Karpfenteich gewöhnlich einer der Karpfen.
Er gehörte dazu und spielte ein bißchen die Primaballerina. Noch in bösester Zeit hielt Herbert Wehner schützend eine Hand über ihn. Als Knapp stürzte, zahlte der Staat ihm eine Viertelmillion nach. Für einen "Outcast" war der Mann ganz gut abgefüttert.
Zur Zeit ist er, wie gesagt, Mitglied eines "Islamistischen Kampfordens", was ich zwar für einen ausgemachten Schwindel halte (Knapp ist mir dafür zu geschwätzig); doch immerhin gehörte er einst dem - terroristischer Intrigen verdächtigen - "Bund Deutscher Jugend (BDJ)" an.
Ein Intrigant ist er allemal. Als ich aus Auschwitz die Drohkarte bekam, dachte ich unwillkürlich an Knapp und die frühen Warnungen von Anton Josef Dierl.
Der BDJ galt den einen als CDU-nah, andere sprachen von einer faschistischen Organisation.
Es wurde wohl nicht so heiß gegessen wie gekocht...
Mitglied der FDP, Redakteur bei einem Parteiblatt. Office Manager in der Presseabteilung des Britischen Generalkonsulats Frankfurt, Pressesprecher der IBM Deutschland in Sindelfingen, seit 1963 im Auswärtigen Dienst, Presse- und Kulturattaché in Tschad, Nigeria, Ostpakistan; 1966 als Presseattaché mit dem damaligen Bundespräsidenten Lübke auf Afrikareise; später - inzwischen Mitglied der SPD - sitzt er in der Abteilung IV des Bundespresseamtes unter Conrad Ahlers in Bonn, arbeitet fürs sozialdemokratische Reichsbanner; von 1974 bis 1975 ist er Pressesprecher der Bonner Botschaft in Kairo. Hier wird er am 9.4.75 fristlos entlassen.
Eine lange Geschichte, im alten kuckuck seit 1983 - anfangs mit Knapps Unterstützung - akribisch nachgezeichnet.
Erich Knapp sitzt als Gründungsmitglied im ersten Bundesvorstand der Grünen, organisiert einen "Neuen Rheinbund" und landet schließlich bei den "Islamisten".
Nein, er hat nichts ausgelassen. Er war immer ein Deutschenfresser, ein Feind Deutschlands, an dessen "Zerstörung" - ausdrücklich! - er arbeitete, ein Konspirateur gegen die Wiedervereinigung.
Wenn ich heute aus seiner Schreibmaschine das Wort "Vaterland" lese, weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Er ist eine Mischung aus Politclown, mentalem Henker, Don Quijote; als Einflußagent ein ganz miserabler Verlierer; dazu völlig humorlos.
Alle Welt ist schuld an seinem Schicksal. Der Skandal ist, daß die Bundesrepublik ihn zum "Diplomaten" machte.
Knapp mokiert sich über das Niveau meiner "Todfeinde". Das hätte er nicht tun sollen. Ich bin nicht darum verlegen, intellektuelles Niveau und stilistische Eleganz meiner "Todfeinde" vor solchen lächerlichen Beckmessereien zu bewahren. Knapp war stets unter Niveau und konnte sich noch unterbieten.
Ein Kultur- und Presseattaché von diesem Format war eine Zumutung und ist mir bis heute unbegreiflich.
So gesehen ist der Fall Knapp - ich sah in dem Mann einen Saboteur an Demokratie und Rechtsstaat, einen potentiellen, wenn nicht reellen Landesverräter - ein Fall Bundesrepublik Deutschland.
Die fristlose Entlassung aus dem Dienst war logisch wie die deutsche Niederlage von 1945. Ein Protegé ohne Protektion ist ein Jammer.
Seit 1983 läßt er beim kuckuck denken. Nun gibt es Leute, in deren Köpfen wird Dreck zu Gold. Bei ihm ist es umgekehrt. Daher so viele Spuren, doch nichts Gescheites.
Wer den alten kuckuck nicht kennt, weiß nichts über Knapp.
Horst Lummert
online-Fassung
kuckuck
feder 8
III. quartal 1996
28. Juni 1996
01. Juli 1996
kokhaviv press:
Horst Lummert in kuckuck (kulikri)
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