2008-03-28
Die antiislamische Strategie im amerikanischen Wahlkampf
Das reaktionäre Bündnis
Hillary Clintons Attacken gegen Barack Hussein Obama sind ein Stellvertreterkrieg oder Feuerschutz für John McCain.
Obama wird aufgrund seines Namens und seiner Biografie in die Nähe des Islams gerückt - das entscheidende Moment an der sonst unverständlichen Selbstzerstörung der Wahlkampfchancen für die Demokraten.
Die Initiative liegt zweifellos bei Clinton, die den aussichtsreichen Kandidaten Obama unter allen Umständen aus dem Feld prügeln muß und will, wenn und weil McCain das Rennen machen soll.
Es ist eine recht doppelbödige, wenngleich durchschaubare Strategie der Feministin Hillary Clinton gegen den wirklichen oder vermeintlichen Muslim Barack Hussein Obama.
Über die offiziellen Parteigrenzen hinweg wütet der Kreuzzug gegen den Islam im US-amerikanischen Wahlkampf, der ja noch in den Vorwehen steckt.
Mal sehen, wann wir mit den geschichtlichen Ereignissen wieder so weit übereinstimmen, daß kommentierende Worte auch verstanden werden und nicht der Zeit allzu weit voraus sind.
Gut, zu wissen, wovon die Rede ist.