2006-03-01
Wie weit können und müssen wir gehen?
Wenn wir's vermögen - wie weit dürfen und müssen wir gehen?
Es sind Fähigkeit und äußere Umstände, die es zulassen oder nicht zulassen...
Was wir aber unabhängig davon tun und denken sollen oder müssen, folgt einer höheren Autorität.
Was die höhere Vernunft uns abverlangt, was die himmlischen Gesetze von uns fordern, was Gott von uns will... - will und fordert und verlangt er uns ab ohne Rücksicht auf die von Menschen gemachten Schwierigkeiten und Opportunitäten.
Nur so sind oder werden wir frei.
Freiheit gegen Gott erwirken, erkämpfen, ertrotzen zu wollen, ist ein pubertärer Gedanke.
Der Krieg der Karikaturen gegen den Propheten ist wie wenn Lausejungs Wände bemalen, um ein Zeichen zu setzen.
Das Recht auf Pubertät ist ein Naturrecht, das in ziviler Anwendung à la Ödipus den Krieg gegen die Väter und ihren Gott einläutet.
Richtig verstanden, mithin, bestätigt der «cartoon war», daß die Religion der Väter - in den zwei Versionen des Großen Arabischen und des Kleinen Hebräischen Wagens - Feind und Ziel des Kreuzzugs gegen den Islam ist.
Wie weit ist also zu gehen, wenn die Dinge wieder ins Lot kommen sollen?
Die sprichwörtlichen Väter müssen auf ihre weise Weise die kulturellen Halbstarken zur Ordnung rufen.
Eine «Kultur», die das nicht mehr vermag, geht unter, ist im Untergehen begriffen.
Ein Land, das seine Väter entehrt, entkräftet, beleidigt und in den malerischen Dreck gezogen hat, geht seinem Ende zu.
Ein Land, dessen Väter es zugelassen haben, von ihren Söhnen und Töchtern karikiert zu werden, hat den Untergang verdient.
Wer seine Kinder liebt, der «züchtigt» sie, und wer sich daran hindern läßt, ist nicht würdig, von seinen Kindern geehrt zu werden.
Die Strenge der von Gott gegebenen Beziehungs- und Erziehungsregeln ist die Wurzel der künftigen Freiheit.
Wer die Regeln nicht respektiert, sondern sabotiert, ist des Todes.
Anders verlöre oder verliert Gottes Schöpfungswerk seinen Sinn.
Versündigt euch nicht!